Höchst unterschiedliche Start ins neue Jahr für die Leistungsteams. Die U16 zeigte sich in Torlaune und traf bei den zwei Siegen gleich 19 Mal ins gegnerische Tor (10:0 und 9:6), die U18 indes verschlief den Start in neue Jahr komplett und konnte die Aufholjagd gegen WaSa nicht mehr erfolgreich beenden (6:7). „Business as usual“ dafür für die U21, welche einmal mehr eine Partie im Schlussdrittel für sich entscheiden konnte.
Während die U21 den Gruppensieg auf sicher hat und auf den Playoff-Gegner (der 8.platzierte) wartet und auch die U16 sicher in den Playoffs steht, muss die U18 (sie leidet auch unter zahlreichen Absenzen) dringend den Schalter umlegen, wenn in den Playoffs etwas drinliegen soll
U21 macht es dem LUPL-Team vor
Am vergangenen Samstag trafen wir in Form von Alligator Malans auf einen starken Gegner in einem packenden Spiel, das uns von Beginn an alles abverlangte. Schon in den ersten Minuten war deutlich zu erkennen, dass wir mit vollem Einsatz ins Spiel gingen und unsere Stärken ausspielen wollten. Das erste Drittel war geprägt von unserer klaren Dominanz auf dem Feld. Wir konnten das Spielgeschehen kontrollieren, hatten viele Chancen, doch leider zeigte sich das Glück an diesem Tag noch nicht auf unserer Seite. Trotz guter Vorstösse und sauberer Kombinationen im Angriff gelang es uns nicht, den Ball konsequent im gegnerischen Tor unterzubringen.
Unsere Bemühungen wurden jedoch nicht unbelohnt gelassen. Naïm Büchi (5:00, Assist: Muralt) eröffnete das Scoreboard für uns und brachte unser Team mit 1:0 in Führung. Kurz darauf konnte Cedric Buri (10:53, Assist: Wittwer) nachlegen und auf 2:0 erhöhen. Doch das Spiel war noch lang, und der Gegner liess nicht locker. Im Laufe des ersten Drittels mussten wir die Führung verteidigen und uns gegen einige gefährliche Konter wehren. Insgesamt war das erste Drittel ein Spiegelbild unserer Qualität: stark im Spielaufbau, aber mit Luft nach oben in der Chancenverwertung.
Das zweite Drittel begann für uns nicht optimal. Wir gerieten ein wenig in ein Loch und hatten Schwierigkeiten, die vorher gezeigte Struktur und Sicherheit beizubehalten. Der Gegner nutzte diese Phase, um den Druck zu erhöhen und erzielte nach einer Überzahlsituation durch Luca Kneubuehler zunächst den Anschlusstreffer zum 2:2 (30:31, Assist: Hitz) und wenig später die Führung zum 2:3 (34:49, Assist: Marghold). In dieser Phase zeigte sich, dass wir auf dem Eis noch fokussierter agieren müssen. Dennoch kämpften wir uns zurück und versuchten, die Kontrolle wiederzuerlangen.. Trotz der leichten Unsicherheit blieb unser Team geschlossen und motiviert, und wir wussten, dass wir im letzten Drittel noch alle Chancen haben würden, das Spiel zu drehen.
Im dritten Drittel fanden wir endlich wieder zu unserer Stärke zurück. Mit einer klaren Struktur im Spielaufbau und einem starken Teamgeist gelang es uns, das Spiel zu unseren Gunsten zu wenden. Lars Schneider (44:48, Assist: De Icco) erzielte zunächst den Ausgleich zum 3:3, doch Andri Hitz (50:51, Assist: Reese) schoss Malans wieder in Führung zum 4:3. Doch wir blieben gefährlich und konnte erneut ausgleichen, diesmal durch Justin Martinjas (52:12, Assist: Dübi) zum 4:4. Wir liessen uns jedoch nicht beirren und blieben fokussiert. Ivan Wittwer (54:05, Assist: Schneider) brachte uns wieder in Führung zum 5:4, und schliesslich konnte Noel Muralt (59:31, Assist: Schlup) mit einem weiteren Tor den Endstand von 6:4 besiegeln.
Insgesamt war es ein Spiel, das unser Team in allen Kriterien forderte: Konzentration, Durchhaltevermögen und Teamgeist. Trotz des kleinen Durchhängers im zweiten Drittel zeigten wir Charakter und konnten das Spiel in einem spannenden dritten Abschnitt zu unseren Gunsten drehen.
U18 unterliegt Waldkirch-St. Gallen zuhause knapp
Der Start ins neue Jahr ist der U18 von Wiler-Ersigen misslungen. Nach der deutlichen Niederlage vor der Pause gegen Thun musste sich das Team auch im ersten Spiel 2026 zuhause Waldkirch-St. Gallen mit 6:7 geschlagen geben. Trotz einer späten Aufholjagd reichten die letzten Minuten nicht mehr, um das Spiel noch zu drehen.
Schwieriger Beginn und fehlender Rhythmus
Mit mehreren verletzten und abwesenden Spielern startete Wiler ersatzgeschwächt in die Partie. Doch nicht nur das Fehlen einzelner Akteure machte sich bemerkbar – auch die aufgebotenen Spieler fanden von Beginn weg nur schwer ins Spiel.
Waldkirch nutzte diese Startphase konsequent aus und ging früh in Führung. Zwar konnte Hofer den Rückstand zum 1:1 ausgleichen, doch die Gäste blieben effizient und zogen bis zur ersten Pause wieder davon.
Zu viele Fehler, zu wenig Zugriff
Im zweiten Drittel zeigte sich ein ähnliches Bild: Wiler kämpfte, kam phasenweise besser ins Spiel, musste aber immer wieder einfache Gegentore hinnehmen. Richner brachte sein Team zwischenzeitlich nochmals heran, doch defensive Unsicherheiten und fehlende Konsequenz in den Zweikämpfen verhinderten eine echte Wende. Mit einem 3:5-Rückstand ging es ins letzte Drittel.
Späte Aufholjagd, zu späte
Im Schlussabschnitt erhöhte Waldkirch den Druck weiter und zog zwischenzeitlich auf 3:7 davon. Erst danach fand Wiler die nötige Entschlossenheit. Richner, Burkhalter und Winkenbach sorgten mit ihren Treffern nochmals für Hoffnung – das Heimteam kämpfte sich bis auf 6:7 heran. Doch trotz Time-Out und Schlussoffensive reichte die Zeit nicht mehr. Der Ausgleich wollte nicht mehr fallen.
Fazit: Verdient verloren – jetzt Reaktion zeigen!
Unterm Strich eine verdiente Niederlage. Der Wille war da, die Reaktion kam – aber zu spät. Über weite Strecken fehlte die nötige Intensität, Klarheit und Konsequenz, um ein Spiel dieser Art zu gewinnen.
Trotz dieser Niederlage und dank der Punktverluste der direkt hinter uns platzierten Teams sind die Playoff-Plätze drei Runden vor Schluss gesichert. Eine starke Leistung über die gesamte bisherige Saison – Bravo an die Mannschaft und den Staff.
Jetzt gilt es, den Blick nach vorne zu richten. Das kommende Doppelwochenende bietet die Chance zur Wiedergutmachung. Die Richtung ist klar: Vollgas, Fokus und als Team auftreten – nur so lassen sich die nächsten wichtigen Punkte holen.

