Fanionteam gewinnt Cupspiel bei Red-Devils klar mit 9:1 – U-Leistungs-Teams misslingt der Saisonstart
Mit einem klaren 9:1-Auswärtserfolg bei 1. Ligist Red Devils zieht der SVWE in den Cup-Achtelfinal, wo das Los dem Fanionteam ein heisses Derby gegen die Tigers Langnau bescherte und zwar auswärts in Biglen (11.10.). Weit weniger erfolgreich verlief der Meisterschaftstart für die U-Leistungsteams, welche im «Exil» in Deitingen ihre Auftaktspiele allesamt verloren.
Das Fanionteam wurde beim ersten Ernstkampf der neuen Saison seiner Favoritenrolle im Cup-1/16-Final beim Erstligisten Red Devils March-Höfe gerecht und siegte deutlich mit 9:1. Es dauerte zwar bis zur 18. Minute bis die klare Überlegenheit mit enorm viel Ballbesitz auch in Tore umgemünzt werden konnte, doch mit einem Doppelschlag sorgten die Verteidiger Hirschi und Hollenstein dann innerhalb von 16 Sekunden für die 2:0-Führung. Trotz einer Unachtsamkeit gleich nach Wiederbeginn des Mittelabschnittes, die zum einzigen Gegentor führte, baute der Favorit das Skore in regelmässigen Abständen letztlich bis zum 9:1 aus. Dies auch dank einem effizienten Powerplay. Trekse und Hirschi trafen je doppelt, dazu Schmid, Wyss, Döbeli, Persson und der zum «bestplayer» gewählten Captain Hollenstein.
Mit dem Auswärtsspiel bei den Tigers (am 11.10.) wartet eine Knacknuss auf den Rekordmeister, der nach vielen vergeblichen Anläufen auch im Cup-Wettbewerb zumindest wieder einmal in den Halbfinal vorstossen möchte. Immerhin: Nach vielen Enttäuschungen in den Jahren zuvor, verbindet der SVWE mit dem Cup-Achtelfinal und den Tigers eine positive Erinnerung. Vor drei Jahren kam es in der gleichen Runde schon Mal zum Duell und der SVWE siegte in Biglen gleich mit 11:5. Es war zugleich der letzte Exploit des Meisters im Cup.
Viel Arbeit für U-Teams
Enttäuschend die Auftritte der U16 (4:9) gegen Zug sowie der U18 (4:5 gegen Uster) und vor allem der U21 (3:9 gegen Uster). Alle Teams wissen immerhin wo sie stehe. Vor allem verpatzten alle das Auftaktdrittel und mussten so stets einem Rückstand nachrennen, was einzig der U18 gelang, die dann aber in der Schlussminute doch noch den entscheidenden Gegentreffer kassierten. Es bleibt also noch viel zu tun, was zu Beginn einer neuen Saison aber ja nicht weiter schlimm ist. Es muss nun einfach schnell eine Reaktion kommen.

