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SVWE verpasst Break erneut und liegt 1:3 zurück

Nur 24 Stunden nach dem ersten Sieg in der Playoff-Halbfinalserie verliert der SVWE in Winterthur zum zweiten Mal mit einem Tor Differenz und dies wegen einem Gegentreffer in der Schlussminute und sieht sich nun drei Matchbällen gegenüber. Den ersten gilt es bereits kommenden Mittwochabend beim Heimspiel in Kirchberg (20.00 Uhr) abzuwehren.

Die Axa-Arena scheint heuer definitiv kein gutes Pflaster für den SVWE zu sein. Mit der heutigen Pleite sind es nun bereits 4 Niederlagen in dieser Saison an dieser Stätte. Und zum dritten Mal verliert der Rekordmeister dabei trotz Führung nach zwei Dritteln. Diesmal war es zwar keine Niederlage in der Verlängerung, doch dass man erneut einen Gegentreffer in der Schlussminute kassierte, mach die Niederlage nicht weniger bitter.
Aus Wiler Sicht scheint es unverständlich, dass man nach dem gelungenen Startdrittel und einer 3:1-Führung die Offensive quasi einstellte. Und dies nicht zum ersten Mal in der Serie: Während vier von 12 Dritteln ist der Rekordmeister ohne Torerfolg geblieben, das ist schlichtweg ungenügend.  Dabei passt bestens ins Bild, dass man es auch geschafft hat, bereits zum vierten Mal in Serie in Rückstand zu geraten, auch dies wirft Fragezeichen auf.

Beim Coaching-Staff sind diese kaum auszumachen. Denn dieser hat in den beiden Partien vom Wochenende alles ausgereizt, agierte angesichts des 0:2-Rückstandes in der Serie deutlich aktiver als gewohnt, sowohl was die Personalmutationen aber auch das Coaching innerhalb der Partien anbetrifft. Gebracht hat dies punkto Serienstand nur wenig, man liegt unverändert mit zwei Längen im Rückstand ist dem Saisonende aber zugleich nähergekommen.
Irgendeinmal muss man sich auch die Fragen punkto Mentalität und Qualität bei diesem SVWE-Team stellen. Die so vielzitierte Entwicklung innerhalb einer Serie ist jedenfalls mehrheitlich ausgeblieben. Es ist nie gelungen, den HCR von seiner Spielidee abzubringen, diesem neue Fragen zu stellen. Winterthur agiert über weite Strecken in der Komfortzone und hat nach dem Cupfinaleinzug nun auch deutliche Argumente für den Superfinaleinzug vorzuweisen.

HC Rychenberg Winterthur – SV Wiler-Ersigen 4:3 (1:3, 1:0, 2:0)
AXA Arena, Winterthur. 1950 Zuschauer. SR Fässler/Schläpfer.
Tore: 3. N. Mutter (T. Studer) 1:0. 16. Y. Wyss (L. Persson) 1:1. 18. L. Persson (A. Galante Carlström) 1:2. 20. M. Louis (N. Siegenthaler) 1:3. 34. L. Conrad (J. Egli) 2:3. 46. C. Mutter (O. Weissbach) 3:3. 60. L. Conrad (M. Wöcke) 4:3.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen HC Rychenberg Winterthur. 1mal 2 Minuten gegen SV Wiler-Ersigen.

Bemerkungen: SVWE mit Kramer im Tor, ohne Martinjas (U21) Tambini, Vogt und Thöni.

LUPL-Playoff-Halbfinal („best of seven“):  SVWE vs. HC Rychenberg (alle Heimspiele in Kirchberg Grossmatt)  – Stand 1:3
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Spiel 1: SVWE vs. HCR 1:6
Spiel 2: HCR vs SVWE 6:5n.Verl.
Spiel 3: SVWE vs. HCR 7:5
Spiel 4: HCR vs. SVWE 4:3
Spiel 5: SVWE vs HCR, Mi. 15. April 20.00

Ev. Spiel 6: HCR vs SVWE, Sa. 18.4. 17.00
Ev. Spiel 7: SVWE vs HCR, So. 19.4. 17.00