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Diesmal schlägt sich der SVWE selbst und liegt 0:2 zurück

Trotz einer 3-Tore-Führung bis sechs Minuten vor Schluss kassierte der SVWE in Spiel 2 der Halbfinalserie in Winterthur 8 Sekunden vor dem Ende den 5:5-Ausgeich, um dann in der «overtime» wie schon im Cup-Achtelfinal den «plötzlichen Tod» gegen den HCR zu sterben. Damit liegt der Rekordmeister mit 0:2 zurück und aktuell fehlt einem etwas die Phantasie, wie dieses Team noch eine Wende herbei führen soll. Eine erste Antwort wird „Akt drei“ in dieser Serie liefern, kommenden Samstag ab 17 Uhr in der Grossmatt in Kirchberg.

Innerhalb von sechseinhalb Minuten vergibt der SVWE, was er sich diesmal mühsam erarbeitet hatte: Eine 5:2-Führung in der ausverkauften Axa-Arena (1950 Fans). Dies ermöglicht durch einem Topskorer Galante im prächtiger Verfassung und seinen drei Toren, aber auch einer viel höheren Intensität und Bereitschaft als noch am Samstag.
Aber: Diesem SVWE scheint wie schon im Vorjahr offenbart die Cleverness und der Leadership früherer Meisterjahre abhanden gekommen zu sein. Wie sonst lässt sich erklären, dass ein so bedeutendes Spiel in der Schlussphase so leichtfertig aus der Hand gegeben wird.

Dabei schien der SVWE nach dem missglückten Heimauftritt diesmal durchaus bereit, Widerstände zu überwinden. So der frühe Rückstand schon in der Startminute nach einem übermotivierten «No-Look»-Pass der den HCR zum Konter einlud und damit die Arena sogleich «anzündete» und in einen Hexenkessel verwandelte. Oder dann nach der hart erarbeiteten 3:1-Führung mit Chancenwucher zu mehr Toren (darunter gar ein vergebener Penalty) das unglückliche Eigentor zum 2:3 Anschlusstor.
Doch der SVWE konnte seinen Steigerungslauf in diese Serie über alle drei Linien fortführen und spätestens nach dem Penaltytor Galantes zum 5:2 (50.) schien der Ausgleich in der Serie verdientermassen Tatsache.

Doch wie schon im Cup an gleicher Stätte verspielte der SVWE auch an dieser Stelle eine 3-Tore-Führung, wohlgemerkt diesmal in den Schlussminuten und nicht über zwei Drittel lang. Und noch bitterer: Diesmal gar nach einem «Time out» von Trainer Tatu Väänänen, der wohl seinem Team alles gesagt hatte, nur nicht, dass es sich so unclever anstellen sollte, wie dieses es tat. Quasi im Anschluss an das «Time Out» kassierte der SVWE innerhalb von 19 Sekunden zwei Gegentore zum 4:5-Anschlusstor. Und das unvermeidbare passierte dann auch mit dem Ausgleichtreffer acht Sekunden vor dem Ende mit 4 gegen 6  und dem Tor von Aeschimann.

 

HC Rychenberg Winterthur – SV Wiler-Ersigen 6:5 n.V. (1:2, 1:1, 3:2, 1:0)
AXA Arena, Winterthur. 1950 Zuschauer. SR Hohler/Koch.
Tore: 1. N. Püntener (O. Weissbach) 1:0. 3. A. Hollenstein (R. Gasparik) 1:1. 17. A. Galante Carlström (L. Persson) 1:2. 21. C. Schmid (N. Siegenthaler) 1:3. 28. (Eigentor) 2:3. 45. A. Galante Carlström (J. Bürki) 2:4. 50. A. Galante Carlström 2:5. 54. L. Conrad (T. Studer) 3:5. 55. C. Mutter (J. Larsson) 4:5. 60. T. Aeschimann (T. Studer) 5:5. 69. N. Püntener (O. Weissbach) 6:5.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen HC Rychenberg Winterthur. 2mal 2 Minuten gegen SV Wiler-Ersigen.

LUPL-Playoff-Halbfinal („best of seven“):  SVWE vs. HC Rychenberg (alle Heimspiele in Kirchberg Grossmatt)  – Stand 0:2
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Spiel 1: SVWE vs. HCR 1:6
Spiel 2: HCR vs SVWE 6:5n.Verl.
Spiel 3: SVWE vs. HCR, Sa. 11. April, 17.00
Spiel 4: HCR vs. SVWE, So. 12. April 17.00
Ev. Spiel 5: SVWE vs HCR, Mi. 15.4. 20.30
Ev. Spiel 6: HCR vs SVWE, Sa. 18.4. 17.00
Ev. Spiel 7: SVWE vs HCR, So. 19.4. 17.00