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Erneuter Playoff-Fehlstart für den SVWE: Wie schon im Viertelfinal verliert der Rekordmeister auch im Halbfinal das erste Heimspiel und zwar sang- und klanglos mit 1:6. Ein überzeugendes Rychenberg feiert seinen fünften Sieg im fünften Playoff-Spiel und kann mit breiter Brust am Ostermontag zuhause zu Spiel zwei antreten.

Ein Wort mit X… gar nix. So lässt sich der erste Playoff-Halbfinal-Auftritt des SVWE zusammenfassen. Trotz vollem Haus und Heimhalle hatte die Väänänen-Truppe spätestens nach dem Doppelschlag der Gäste in der 23. Minute zur 2:0 -Führung nie mehr Zugriff auf diese Partie. Auch Umstellungen nach dem dritten Gegentreffer blieben praktisch wirkungslos. Zu Beginn agierte man als Heimteam ungewohnt vorsichtig. Dies führte zu einem statischen Spiel, das zunehmend mutloser wirkte und letztlich einen hilflosen Eindruck hinterliess.

Immerhin blieb dem Heimteam die Höchststrafe erspart, ein Playoff-Heimspiel ohne Torerfolg. Nach dem 0:5 agierte man über 10 Minuten mit sechs gegen fünf, kassierte zwar noch einen weiteren Gegentreffer, konnte dank Bürkis Tor zum 1:5 aber immerhin noch die 0 von der Resultattafel löschen.

Rychenberg kontrolliert Spiel und Gegner von A-Z

Der HCR schaffte es, dem SVWE in der Offensive über das ganze Spiel den Strom abzustellen. Er tat dies mit einer disziplinierten und leidenschaftlichen Defensivleistung. Die erste Linie Wilers kam kaum in die gefährlichen Räume, die 3. Linie (gegen GC noch überragend) konnte ihre spielerische Leichtigkeit nie ausspielen und die zweite Formation hinterliess nach einem diskreten Viertelfinalauftritt immerhin noch den besten Eindruck, brachte offensiv aber auch kaum etwas zustande. Der Gegner kassierte im ganzen Spiel keine Strafe, was auch einiges über die Offensivleistung des SVWE aussagt, der viel zu wenig entschlossen auftrat und kaum Druck aufsetzen konnte.
Die Winterthurer, die schon mit einem souveränen 4:0 im Viertelfinal gegen den letztjährigen Superfinalisten Tigers Langnau überzeugt hatten, stellten dem Gegner enorm viele Fragezeichen, hinsichtlich der Fortsetzung dieser Serie.  Kann der SVWE innerhalb von 48 Stunden nicht zwei, drei Gänge hochschalten droht dem Rekordmeister bereits das 0:2 in der Serie und somit gar das gleiche Schicksal wie den Tigers. Das Beste aus Sicht des Heimteams bleibt die Tatsache, dass eine Kanterniederlage in den Playoffs nicht mehr zu Buche schlägt als es in den Viertelfinals die Auftakt-Niederlage nach Verlängerung gegen GC tat.

SV Wiler-Ersigen – HC Rychenberg Winterthur 1:6 (0:0, 0:3, 1:3)
Grossmatt Kirchberg 914 Zuschauer. SR: Etter/Mutzner.
Tore: 23. Jaaranen (Hocevar) 0:1, 23. Aeschimann (Weissbach) 0:2, 32. Weissbach (C. Mutter) 0:3, 44. Wöche (T. Studer) 0:4, 50. Wöcke (T. Studer) 0:5, 53. Bürki (Persson) 1:5, 57. Püntern (Weissbach) 1:6.
Strafen: SVWE 1×2 Minuten, HCR keine.
Bemerkungen: SVWE mit Kramer im Tor, ohne Persici (gesperrt), Tambini, Vogt und Thöni.

LUPL-Playoff-Halbfinal („best of seven“):  SVWE vs. HC Rychenberg (alle Heimspiele in Kirchberg Grossmatt)  – Stand 0:1
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Spiel 1: SVWE vs. HCR 1:6
Spiel 2: HCR vs SVWE, Mo. 6. April 17.00
Spiel 3: SVWE vs. HCR, Sa. 11. April, 17.00
Spiel 4: HCR vs. SVWE, So. 12. April 17.00
Ev. Spiel 5: SVWE vs HCR, Mi. 15.4. 19.30
Ev. Spiel 6: HCR vs SVWE, Sa. 18.4. 17.00
Ev. Spiel 7: SVWE vs HCR, So. 19.4. 17.00