Die U21 ist der „letzte Mohikaner“ bei den Leistungsteams in den Playoffs. Dabei strebt das Teams im Finalduell gegen Floorball Köniz das Meistertriple an. Den Auftakt ins Final-Derby erfolgt am Sonntag in der Grossmatt in Kirchberg (17.30 Uhr). Ausgeträumt vom dritten Finaleinzug in Serie hat dagegen die U18, welche gegen Thun im entscheidenden Spiel den kürzeren zog.
Die Serie der U21 ist tatsächlich bemerkenswert, der dritte Finaleinzug in Serie und die Chance auf das Meistertriple. Dabei wäre das nicht einmal der Rekord. Zwischen 2015 und 2019 holte sich die U21 vier Mal Gold in Folge, bevor die Serie von Corona gestoppt wurde, übrigens bei einer im Halbfinal-Führung gegen Köniz.
Es könnte also den siebten Titel in neun ausgespielten U21-Meisterschaften geben – welche Dominanz des SVWE-Nachwuchses. Da fällt es sogar das Fanionteam schwer mitzuhalten, das in seiner Blütezeit rund um die 10er Jahre aber auch acht Titel in zehn Jahren holte.
Der aktuelle und zweifache U21-Meistertrainer Trainer Mattia Schenk war übrigens selbst Meisterschütze im 2018, als er in der Verlängerung des dritten Finalspiels gegen GC traf, zuvor hatte er auch schon zum 3:3 (nur 150 Sekunden vor dem Ende) eingenetzt.
U21-Final („best of five“) SVWE vs. Floorball Köniz – Stand 0:0
Spiel 1: Sonntag, 29. März, 17.30 in Kirchberg
Spiel 2: Samstag, 4. April, 14.00 in Köniz, Weissensteinhalle
Spiel 3: Ostermontag, 6. April 12.00, in Kirchberg
ev Spiel 4; Sa. 11. April in Köniz
Ev Spiel 5: Sonntag, 12. April, 12.00 in Kirchberg
U21-Viertelfinal („best of five“): SVWE vs. Alligator Malans – Endstand: 3:2
U21-Halbfinal („best of five“) SVWE vs. HC Rychenberg -Stand – Endstand 3:0
U18-Viertelfinal („best of five“): SVWE vs. Tigers Langnau – Endstand: 3:1
U18-Halbfinal („best of five“): SVWE vs. UHC Thun – Endstand: 2:3
Spiel 1: 9:5
Spiel 2: 4:5
Spiel 3: 7:8
Spiel 4: 9:2
Spiel 5: 4:6
U18 beendet Saison unter der Top 4 – Stolz trotz verpasstem Final
Die U18 beendet ihre Saison nach einer intensiven und emotionalen Halbfinal-Serie unter der Top 4 der Schweiz. Nach einem überzeugenden Sieg in Spiel 4 folgte in der Belle (Spiel 5) eine bittere Niederlage – und damit das Aus im Kampf um den Finaleinzug.
Spiel 4 – Dominanter Auswärtssieg in Thun
Am Samstag zeigte die Mannschaft nochmals ihr ganzes Potenzial. Auswärts in Thun trat die U18 von Beginn weg fokussiert, effizient und als geschlossene Einheit auf. Früh gingen wir in Führung und bauten diese kontinuierlich aus. Besonders hervorzuheben: die Konsequenz im Abschluss und das klare Auftreten über 60 Minuten. Dubach, Döbeli, Burkhalter und Co. sorgten für ein deutliches Resultat.
Am Ende stand ein klarer und verdienter 9:2-Auswärtssieg – ein starkes Zeichen und die perfekte Antwort auf die vorherige Niederlage. Die Serie war wieder ausgeglichen. Alles bereit für die Entscheidung.
Spiel 5 – Schlechter Start kostet den Finaleinzug
Am Sonntag kam es in Kirchberg zur Belle – Spiel 5, alles oder nichts. Doch der Start misslang komplett. Bereits nach knapp vier Minuten lag die U18 mit 0:2 im Rückstand. Ein Muster, das sich leider durch die Serie zog und uns auch in diesem entscheidenden Spiel früh unter Druck setzte. Zwar kämpfte sich das Team zurück ins Spiel und zeigte Moral, doch entscheidend war erneut die mangelnde Effizienz. Trotz grossem Einsatz, viel Druck und auch mit 6 gegen 5 in der Schlussphase gelang es nicht mehr, das Spiel zu drehen. Mehrfach scheiterten wir am gegnerischen Torhüter, am Metall oder an der eigenen Präzision – Abschlüsse gingen knapp vorbei oder darüber. Am Ende mussten wir uns mit 4:6 geschlagen geben.
Der Knackpunkt der Serie
Rückblickend wurde die Serie wohl bereits in Spiel 3 entschieden. Dort gab die U18 eine 4:2-Führung acht Minuten vor Schluss noch aus der Hand – ein Moment, der den Verlauf der Serie entscheidend prägte.
Danke – und Stolz auf das Erreichte
Auch wenn der Traum vom Final geplatzt ist, bleibt eines klar: Diese Mannschaft hat eine starke Saison gespielt und gehört zu den Top 4 Teams der Schweiz. Ein grosses Dankeschön geht an alle Eltern, Fans und Unterstützer. Für euren Einsatz, euer Vertrauen und eure Unterstützung – an den Spielen und während der gesamten Saison. Ohne euch wäre das alles nicht möglich. Ebenso ein grosses Dankeschön an UHC Thun für die faire und hochspannende Serie. Diese Duelle hatten alles, was Playoff-Hockey ausmacht – Intensität, Emotionen und Spannung bis zum Schluss, auch für die Zuschauer. Wir wünschen viel Erfolg im Final gegen HC Rychenberg Winterthur.
Ein letztes Kapitel dieser Mannschaft
Mit dem Spiel am Sonntag ging auch eine besondere Reise zu Ende. Dieses Team in dieser Konstellation wird es so nicht mehr geben – jahrgangsbedingt war es der letzte gemeinsame Tanz. Umso mehr bleibt, was diese Mannschaft ausgemacht hat: Zusammenhalt, Emotionen, Höhen und Tiefen – und viele Momente, die in Erinnerung bleiben werden.
Jetzt verarbeiten – und dann wieder angreifen
Nun gilt es, diese Niederlage zu verarbeiten, etwas Abstand zu gewinnen und die Pause zu geniessen. Doch eines ist auch klar:
Nach der Pause heisst es wieder: arbeiten, schwitzen, besser werden – um in der nächsten Saison erneut anzugreifen. Let’s go for it. 🔥🏑

