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Spiegel-Playoff-Auftakt für die U-Teams. Sowohl die U21 wie die U18 gewinnen ihre Heimspiele und verlieren das Auswärtsspiel mit dem exakt gleichen Resultat und gehen damit jeweils mit einem 1:1 in die Fortsetzung ihrer Playoff-Serien. Dies mit Heimspielen in Deitingen kommenden Sonntagnchmittag.


Playoffs U-Teams

U21-Viertelfinal (best of five»): SVWE vs. Alligator Malans – Stand: 1:1

Spiel 1: 4:3 n.Verl
Spiel 2: 3:4
Spiel 3: So.  22.02. (13.30) in Deitingen
Spiel 4: Sa. 28.02. 20.00 in Maienfeld

U18-Viertelfinal (best of five»): SVWE vs. Tigers Langnau – Stand: 1:1
Spiel 1: Sa. 14.02. 7:4
Spiel 2: So. 15.02.  4:7
Spiel 3: So.  22.02. (16.30) in Deitingen
Spiel 4: Sa, 28.02. 19.30 in Biglen

Matchbericht U21 SV Wiler-Ersigen vs. UHC Alligator Malans 4:3 n.V.
Heimspiel in Zuchwil gegen Malans. Die Halle war bereit, wir waren bereit, und der Boden hatte vermutlich auch schon Angst vor unseren Richtungswechseln. Es war alles angerichtet für ein intensives Unihockey-Spiel, und genau das haben wir bekommen: viel Tempo, viele Emotionen und am Schluss ein Drama, das fast schon einen eigenen Soundtrack verdient hätte.
1. Drittel: guter Start und Powerplay sitzt
Wir kamen gut ins Spiel, standen defensiv stabil und haben vorne immer wieder Druck gemacht. Als Malans früh eine Strafe kassierte (08:18, Stockschlag), roch unser Powerplay sofort die Chance und wir nutzten sie konsequent. Noel Muralt traf zum 1:0 (10:12, PP) nach Assist von Justin Martinjas. Genau so stellt man sich das vor: Ball laufen lassen, Geduld haben, zack, drin. Wir blieben dran und legten nur kurze Zeit später nach. Naim Büchi erhöhte auf 2:0 (11:45), vorbereitet von Livio De Icco. In dieser Phase fühlte es sich so an, als würde bei uns vieles zusammenpassen: gutes Forechecking, saubere Pässe und eine ordentliche Portion Selbstvertrauen. Es gab auch Strafen gegen uns (14:15, überharter Körpereinsatz), aber wir brachten das erste Drittel mit der Führung über die Zeit.
2. Drittel: wir kontrollieren, Malans bleibt dran
Im zweiten Drittel wollten wir genau da weitermachen: Tempo hochhalten, defensiv kompakt bleiben und vorne effizient sein. Wir hatten gute Phasen, aber Malans zeigte, warum sie unangenehm zu spielen sind. Sie blieben ruhig, warteten auf Fehler und wurden in Special-Teams-Situationen gefährlich. Nach einer Strafe gegen uns (19:51, unkorrekter Abstand) schlug Malans im Powerplay zu. Lukas Stocker verkürzte auf 2:1 (20:41, PP) nach Assist von Schnell. Das war ärgerlich, aber es brachte das Spiel richtig auf Betriebstemperatur. Danach wurde es intensiver, die Zweikämpfe wurden härter, und beide Teams mussten viel investieren.

Dann gelang uns zuerst ein wichtiger Schritt. Naim Büchi traf erneut zum 3:1 (32:41) nach Assist von Yannick Hirschi. Ein starkes Zeichen, und in dem Moment dachten wir: Okay, jetzt bitte einfach sauber fertig spielen. Aber Malans hatte andere Pläne. Nach einer weiteren Strafe (36:10, überharter Körpereinsatz) blieb es unruhig, und in der Schlussphase kamen die Alligatoren richtig ins Rollen. Innerhalb kürzester Zeit fiel erst das 3:2 (38:38, Laurin Loetscher) und dann sogar der Ausgleich zum 3:3 (38:56, Salvatore Lattari). Zwei Tore in nicht mal 20 Sekunden. Da hat man kurz das Gefühl, die Uhr läuft schneller als sonst, und man fragt sich, ob jemand heimlich den Turbo-Knopf gedrückt hat.
3. Drittel: nichts passiert.
Verlängerung: Büchi macht den Deckel drauf
In der Overtime war klar: Ein Fehler kann alles entscheiden. Wir blieben fokussiert, spielten mutig nach vorne und suchten die Entscheidung. Und dann kam der Moment, den man in Zuchwil gerne hat. Naim Büchi vollendete zum 4:3 (04:39 n.V.) nach Assist von Justin Martinjas. Matchwinner, Hattrick, und vermutlich hat Malans jetzt noch Alpträume von der Nummer 4.
Fazit
Am Ende gewinnen wir ein intensives Heimspiel mit 4:3 nach Verlängerung. Wir hatten das Spiel lange gut im Griff, haben stark im Powerplay gearbeitet und uns nach dem späten Ausgleich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Klar, die Schlussphase müssen wir cleverer managen, aber Moral, Energie und Teamgeist waren top. Und das Wichtigste: Der erste Sieg ist im Trockenen

Matchbericht UHC Alligator Malans vs. SV Wiler-Ersigen U21A 4:3
Auswärts in Malans ist es selten leise und eigentlich nie bequem. Die Halle ist eng, die Stimmung laut, und jeder Zweikampf fühlt sich an, als würde er doppelt zählen. Genau so muss ein Playoff-Spiel aber auch sein. Wir kamen mit einem klaren Plan: defensiv kompakt stehen, vorne mutig bleiben und die Special Teams nutzen. Am Ende verlieren wir knapp mit 4:3, obwohl wir uns zweimal stark zurückkämpfen und bis zur letzten Sekunde alles versuchen.
1. Drittel: Die Partie startete intensiv. Schon früh wurde klar, dass die Schiris heute gut beschäftigt sein werden: Bei 05:55 gab es eine Strafe gegen Malans (Stockschlag). Wir kamen dadurch zwar zu ersten Powerplay-Aktionen, aber noch ohne zählbaren Erfolg. Kurz danach schlug Malans zu: Bei 10:01 fiel das 1:0 für Malans (Linus Felix). Das war ärgerlich, weil wir grundsätzlich gut im Spiel waren, aber in den entscheidenden Momenten noch nicht kalt genug vor dem Tor. In der Folge wurde es hektischer. Wir kassierten zwei Strafen, zuerst 12:34 (Justin Martinjas, überharter Körpereinsatz) und dann 13:05 (Andrin Siegenthaler, Hand/Arm). Wir verteidigten diese Unterzahlphasen ordentlich, mussten aber weiter viel investieren. Trotzdem erhöhte Malans im Powerplay: Bei 14:19 traf Andri Brägger zum 2:0 (PP). Das tat weh, weil wir uns damit selbst unter Druck setzten. Aber wir reagierten stark: Noch im ersten Drittel erzielten wir den wichtigen Anschlusstreffer. Bei 18:57 traf Yanick Burkhalter zum 2:1, Assist Yannick Hirschi. Das Tor war sehr wichtig, weil wir damit zeigten: Wir sind da, wir sind bereit, und dieses Spiel ist noch lange nicht entschieden.
2. Drittel: Im zweiten Drittel blieb es intensiv, mit vielen Zweikämpfen und wenig Platz. Leider kassierten wir erneut Strafen: 24:58 (Cedric Buri, Stockschlag) und 26:24 (Ivan Wittwer, Stockschlag). Trotzdem gelang uns der Ausgleich: Bei 29:19 traf erneut Yanick Burkhalter zum 2:2, Assist Cedric Buri. Ab da war das Spiel komplett offen, und man merkte: Das wird ein richtiger Playoff-Fight. Malans ging bei 33:51 wieder in Führung: 3:2 durch Andri Brägger. Ein wenig später, bei 33:54, glichen wir per Penalty aus. Cedric Buri (PS) verwandelte zum 3:3. Drei Sekunden zwischen.
3. Drittel: Im dritten Drittel war klar: Ein Tor kann alles entscheiden. Beide Teams spielten vorsichtiger, aber die Intensität blieb hoch. Bei 47:40 fiel dann das 4:3 für Malans durch Andrin Möckli. Wir versuchten danach, den Druck zu erhöhen, mussten aber aufpassen, nicht in Konter zu laufen. In der Schlussphase warfen wir alles nach vorne. Bei 56:55 nahmen wir ein Time-Out, um uns für den Endspurt zu ordnen. Danach gingen wir volles Risiko: Bei 58:30 nahmen wir den Goalie raus. Sechs gegen fünf, viel Druck, viel Verkehr vor dem Tor und der Puls irgendwo im oberen Stockwerk. Kurz vor Schluss gab es noch einmal Hoffnung: Bei 59:35 kassierte Malans eine Strafe (Stockschlag gegen Möckli). Wir hatten also in den letzten Sekunden nochmals eine Überzahl-Situation und drückten auf den Ausgleich. Aber Malans verteidigte das konsequent, und wir konnten den Ball nicht mehr entscheidend über die Linie drücken. Dann war Schluss.
Fazit: Wir verlieren knapp mit 4:3 in Malans, obwohl wir nach 0:2 zurückkommen, zweimal ausgleichen und bis zur letzten Sekunde alles probieren. Burkhalter mit zwei Toren und Buri mit dem Penalty-Treffer waren offensiv wichtige Faktoren. Entscheidend war am Ende ein Treffer im dritten Drittel, den wir nicht mehr kontern konnten. Trotzdem: Kampf, Moral und Teamgeist waren absolut da.

 

U18: Playoff-Start mit Intensität und Emotionen – Serie gegen die Tigers steht 1:1
Jetzt ist sie da – die geilste Zeit der Saison. Die Playoffs 2025/2026 haben begonnen, und unsere U18 trifft im Viertelfinal (Best-of-5) mit Heimrecht auf die Tigers Langnau. Derby-Stimmung, volle Emotionen und Playoff-Härte waren garantiert – und das erste Doppelwochenende hielt genau das, was es versprach. Nach zwei intensiven Spielen steht die Serie 1:1.

Samstag – Dominanter Auftritt vor Heimpublikum
Der Start ins erste Playoff-Spiel hätte kaum besser verlaufen können. Bereits nach 27 Sekunden traf De Icco zur 1:0-Führung – ein perfektes Signal an Team, Gegner und Zuschauer. Von diesem Moment an übernahm Wiler-Ersigen das Kommando.

Mit hohem Tempo, konsequentem Forechecking und klarer Struktur setzte die Mannschaft die Tigers früh unter Druck. Döbeli erhöhte mit einem Doppelpack auf 3:0, Dubach legte nach, und spätestens beim 5:0 durch Winkenbach war klar, wer dieses Spiel kontrollierte.

Was besonders auffiel:
Die Mannschaft spielte als geschlossene Einheit. Jeder Wechsel hatte Energie. Jeder Zweikampf wurde angenommen. Jeder Fehler wurde gemeinsam ausgebügelt.

Auch defensiv zeigte das Team Playoff-Reife. In Unterzahl wurde kompakt verschoben, Schüsse geblockt und Räume konsequent zugestellt. Selbst als die Tigers im letzten Drittel nochmals Moral zeigten, blieb Wiler-Ersigen ruhig und strukturiert. Schmied sorgte mit einem Treffer ins leere Tor für die Entscheidung, Vögeli setzte mit dem 7:4 den Schlusspunkt.

Ein klarer, verdienter Heimsieg – 1:0 in der Serie. Genau so stellt man sich einen Playoff-Auftakt vor.

Sonntag – Starker Beginn, zu viele Fehler
Mit viel Selbstvertrauen startete Wiler-Ersigen auch in Spiel 2. Müller traf früh zur Führung, Vögeli glich nach dem zwischenzeitlichen Rückstand aus, De Icco brachte das Team erneut in Front. Der Start war wiederum vielversprechend – doch diesmal entwickelte sich ein anderes Spiel. Die Tigers zeigten eine Reaktion und nutzten unsere individuellen Fehler kompromisslos aus. Kleine Unkonzentriertheiten, unnötige Ballverluste und fehlende Konsequenz in einzelnen Situationen wurden eiskalt bestraft. Das Spiel blieb zwar lange offen, doch im Gegensatz zum Samstag fehlte uns diesmal die Stabilität über 60 Minuten. Zwar kämpfte sich die Mannschaft nochmals heran und zeigte Moral, doch insgesamt war die Fehlerquote zu hoch. Die Tigers entschieden das Spiel mit 7:4 für sich – das gleiche Resultat wie am Vortag, diesmal auf der anderen Seite.

Serie ausgeglichen – alles offen

Nach zwei Spielen steht es 1:1.
Und genau so fühlt sich diese Serie auch an: intensiv, emotional und umkämpft.

Das Wochenende hat gezeigt, wie schmal der Grat in den Playoffs ist. Wenn wir strukturiert, diszipliniert und als Einheit auftreten, können wir das Spiel kontrollieren. Wenn wir jedoch nachlassen oder individuelle Fehler zulassen, werden diese auf diesem Niveau sofort bestraft.

Blick nach vorne – Spiel 3 in Deitingen
Jetzt gilt es, das Wochenende sauber zu analysieren. Reflektieren. Lernen. Nachjustieren. Am kommenden Sonntag geht es mit Spiel 3 in Deitingen weiter. Eine Playoff-Serie wird nicht im ersten Spiel entschieden – sie wird über Charakter, Konstanz und Teamgeist entschieden.

Jetzt braucht es über 60 Minuten die gleiche Entschlossenheit wie am Samstag. Ein riesiges Dankeschön an unsere Fans, Eltern, Geschwister und Kollegen für die fantastische Unterstützung in der Halle – eure Energie trägt uns durch diese Playoffs. Wir freuen uns auf die nächsten Spiele und darauf, gemeinsam mit euch den nächsten Schritt in dieser Serie zu gehen!